gelenkschonendes, entspanntes Liegen wie auf Wolken

Wie viel Bewegung ist gut für Welpen und Junghunde?

Eine Frage, die sich wohl jeder Hundehalter stellt, wenn ein junger Hund einzieht ist, wie viel Bewegung gut für ihn ist. Junge Hunde haben schier unerschöpflich viel Energie und sind immer für Aktivität zu begeistern. Doch sollte man den jungen Hund ausbremsen, oder weiß er selbst, wann genug ist?
Wir haben dir dich wichtigsten Infos rund um die Bewegung junger Hunde zusammengefasst. Bewegung Welpen

Zu viel Bewegung als Junghund kann krank machen bewegung Welpen

Nicht nur der Erkundungsdrang und die Freude an Aktivitäten sind beim jungen Hund groß. Auch wir als Hundehalter lassen uns da schnell mitreißen. Das ist natürlich auch verständlich. Aber wir sollten unseren gesunden Menschenverstand walten lassen und nicht darauf zählen, dass unsere Junghunde immer genau wissen, wo ihre körperlichen Grenzen sind.
Stundenlange Spaziergänge über weite Strecken sind schlichtweg nicht gut für deinen jungen Hund und können langfristige Gelenkprobleme nach sich ziehen.
Die Knochen und Gelenke deines Hundes sind in diesem Alter der Belastung noch nicht gewachsen. bewegung Welpen

Die Knochenentwicklung beim Hund

Bei unseren Hunden findet die Knochenentwicklung von innen nach außen statt. Das bedeutet, das die Knochen zwar von Geburt an angelegt sind, aber noch nicht fertig ausgebildet. Erst mit Abschluss des Wachstums sind die Wachstumsfugen komplett geschlossen. bewegung welpen

Wie lange darf ein junger Hund laufen?

Um es kurz zu machen: es gibt keinen Standardrichtwert und keine pauschalen Werte.
Das liegt ganz einfach daran, dass es verschiedene Faktoren gibt, die hier eine Rolle spielen. Das Bewegungspensum ist vom Alter und der Rasse des Hundes abhängig. ABER: ein kleiner Hund wie ein Dackel ist viel früher ausgewachsen, als ein großer Hund wie ein Berner Sennenhund. Du erkennst, warum man hier nicht einfach einen Wert nennen kann?
So schließen sich die Wachstumsfugen bei einem kleinen Hund mit 10-12 Monaten. Wenn wir aber sehr große Rassen betrachten, ist dies erst mit ca. 16-18 Monaten der Fall. Bei einem mittelgroßen Hund passiert dies mit ca. 12-14 Monaten.
So weit so gut. Doch entwickeln Hunde sich auch immer ein Stück weit individuell. Deshalb sollte man auf Nummer Sicher gehen und es besser nicht übertreiben. Bis die Wachstumsfugen komplett geschlossen sind, sollte man die Intensität der Bewegung in jedem Fall im Blick haben und anpassen.

Was passiert bei Überlastung eines Welpen? bewegung welpen

Bei jungen Hunden sind Bänder und Muskeln noch schwach ausgebildet, die Knochen sind noch nicht fertig „ausgewachsen“. Gerade die „unreifen“ Knochen tragen allerdings in dieser Phase die Hauptlast des Körpers. Bei falscher Belastung kann sich das Skelett verformen und dauerhafte Gelenkschäden entstehen. Wer also der unermüdlichen Bewegungsfreude seines jungen Hundes und der eigenen großen Freude am ausgiebigen Spaziergang nachgibt, riskiert lebenslange Gelenkschäden, wie Arthrose beim Hund.

Zu wenig Bewegung von Welpen ist auch nicht gut!

Sicher wirst du nun die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn: zu viel Bewegung ist in der Wachstumsphase ebenfalls nicht gut für deinen Hund.
Seine Knochen und Gelenke brauchen Belastung und Bewegung, um sich gesund zu entwickeln! Hältst du ihn übermäßig ruhig und hat er nur wenig Möglichkeiten, sich zu bewegen, wird der Bewegungsapparat nicht ausreichend belastet. Das hat die Bildung von weichen Gelenkstrukturen zur Folge, was wiederum die Bildung von Gelenkerkrankungen wie Arthrose begünstigt.
Ein gesundes Maß an Bewegung gibt den Knochen und Gelenken also erst die Möglichkeit, sich auf Belastung auszurichten. Die Gelenkstrukturen werden gestärkt und die Ausrichtung nach entstehenden Zug- und Druckkräften wird gefördert.
Ausreichende Bewegung fördert also eine gesunde Entwicklung des Bewegungsapparates. Gleichzeitig wird durch gesunde Bewegung auch das Körpergefühl, die Koordination und Balance des Welpen von klein auf gefördert.

Das gesunde Mittelmaß für deinen jungen Vierbeiner

Es macht wenig Sinn, sich strikt an Minuten zu orientieren, auch wenn ich die empfehle, die Bewegung – damit du eine gute Orientierung hast – grob in kleinen Schritten (wenige Minuten!) zu steigern. So verzettelt man sich nicht. Insgesamt geht es bei einem gesunden Mittelmaß der Bewegung nicht nur um reine Spaziergänge, sondern auch das Spiel mit Artgenossen und uns Menschen, aber auch einem frühen, spielerischen Training eines guten Körpergefühls.
Genauso wichtig wie Aktivität ist Ruhe
Welpen und Junghunde müssen die Erlebnisse regelmäßig verarbeiten. Dazu brauchen sie ausreichend Ruhe und Schlaf. Sorge also aktiv dafür, dass du in euer alltägliches Leben regelmäßige ausgiebige Ruhephasen einbaust. Ein Hund schläft etwa 17-20 Stunden pro Tag.

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