Seniorhund – 3 Dinge, die den Alltag erleichtern – Blogreihe Teil II

Wie schon im vergangenen Artikel möchte ich dir auch in diesem Artikel wieder einige Ideen vorstellen, wie du deinem Seniorhund den Alltag erleichtern kannst.

Klar, wenn Hunde älter werden, wird das eine oder andere, was vormals leicht fiel plötzlich zum Hindernis und erschwert manchmal den Alltag.

Es gibt viele einfache Möglichkeiten, wie du deinem Hund das Leben – auch wenn er älter ist – erleichtern kannst und ihm Unterstützung bieten kannst.

1. Pfoten- und Krallenschutz

Pfotenschuhe haben nichts mit einem modischen Tick zu tun. Für Hunde, die neurologische Probleme haben und daher mit den Pfoten schleifen, sind sie eine unverzichtbare Hilfe. Wenn Hunde dann auf glatten Böden nicht mehr den nötigen Halt finden, verhindern Pfotenschuhe ein Wegrutschen und somit Stürze.

Zudem verhindern sie auch, dass die Krallen unnötig abschleifen.

Wenn ein Hund unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten. Wichtig ist immer, dass du auf eine optimale Passform der Schuhe achtest. Sie sollten weder rutschen noch zu eng sein. Denn dann schaden sie eher, als das sie deinem Hund helfen.

Achte darauf, dass du für die unterschiedlichen Untergründe (drinnen und draußen) die richtigen Schuhe wählst. Für draußen gibt es Schuhe mit etwas groberem Profil und aus wetterfesten Materialen. Für drinnen dürfen die Schuhe ruhig etwas weniger grobes Profil haben.

2. Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders für größere Hunde ist es im Alter anstrengend sich für Essen und Trinken hinunter zu beugen. Ein erhöhter Trink- und Futterplatz bietet da eine wunderbare Entlastung für die Gelenke, da dein Hund sich nicht mehr vornüber beugen muss. So kann er besser das Gleichgewicht halten und auch die Belastung ist gleichmäßig auf alle Gelenke verteilt.

Essen und Trinken sind wieder leicht und angenehm.

3. Hundemantel

Auch hier reden wir wieder nicht über ein modisches Accessoire sondern um einen wunderbaren Schutz für deinen Hund. Besonders im Alter, frieren Hunde schneller. Selbst wenn sie früher nie gefröstelt haben. Der Hundekörper kühlt schneller aus, da der Stoffwechsel langsamer funktioniert.

Besonders gefährdet sind Pfoten, Kopf- und Bauchregion. Doch auch der Rücken sollte gut warm gehalten werden. Noch schneller frieren Hunde übrigens, wenn sie an der Leine laufen müssen und sich so nicht „warmlaufen“ können.

Es spricht nichts gegen einen Hundemantel – auch nicht bei längerem Fell

Seniorhunde haben schlechtem Wetter, Regen, Kälte und Wind weniger entgegenzusetzen. Wenn das Fell nass wird, kriecht die Feuchtigkeit nämlich auch schnell in die Gelenke.

Kommt dann noch hinzu, dass sie z.B. unter Arthrose oder Rückenproblemen leiden, macht der Spaziergang schnell keinen Spaß mehr.

Zudem ist das Immunsystem nicht mehr so stark und sie sind so schneller anfällig für Infekte.

Ältere Hunde profitieren also aus vielerlei Sicht von einem Hundemantel – egal wie kurz oder lang das Fell ist.

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