gelenkschonendes, entspanntes Liegen wie auf Wolken

Durchfall beim Hund – mögliche Ursachen und wie du richtig handelst

Durchfall beim Hund ist ein Thema, von dem die meisten Hundehalter schon einmal betroffen waren. Häufig ist der Durchfall harmlos, er kann aber auch einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen oder auf ernste Erkrankungen hinweisen. Bei einer harmlosen Durchfallerkrankung sollte diese nach spätestens drei Tagen wieder abgeklungen sein.

Akute Durchfallerkrankung – der Magen-Darm-Infekt

Hier kommt es vielfach zu einem häufigen Kotabsatz. Du solltest deinen Hund gut beobachten und ihm sobald er Unruhe zeigt, die Möglichkeit geben, sich zu lösen.
Begleitend zum Durchfall kann es auch zu Schlappheit und Appetitlosigkeit kommen. Auch Fieber ist möglich und betroffene Hunde haben Bauchweh.
Wenn du unsicher bist und das Gefühl hast, deinem Hund geht es schlecht, dann stelle ihn in jedem Fall deinem Tierarzt vor. Er kann deinen Hund entsprechend unterstützen und auch sicherstellen, dass es sich wirklich um einen Magen-Darm-Infekt, nicht um eine ernstere Erkrankung handelt.

Mögliche weitere Ursachen für Durchfall beim Hund:

  • Dein Hund hat etwas gegessen, was ihm nicht bekommen ist, z.B. verdorbene Nahrung, etwas was er auf dem Spaziergang aufgenommen hat oder für Hunde unverträgliche Nahrung
  • Eine Allergie – dein Hund reagiert allergisch auf seine Nahrung bzw. auf bestimmte Bestandteile
  • Vergiftung – dein Hund hat etwas aufgenommen, was für ihn giftig ist. Dies können giftige Pflanzen, Giftköder oder ähnliches sein.
  • Medikamentenunverträglichkeit – dein Hund nimmt ein Medikament, dass er nicht verträgt
  • Autoimmunerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Wurmbefall
  • Darmentzündung
Wenn du bemerkst, dass dein Hund zum Durchfall auch unter hohem Fieber leidet, dann solltest du unbedingt den Tierarzt aufsuchen und deinen Hund behandeln lassen. Es ist nicht empfehlenswert, einen Tierarztbesuch hier auf die lange Bank zu schieben.

So kannst du deinem Hund bei einem Magen-Darm-Infekt helfen

Leidet dein Hund „nur“ unter einem klassischen Magen-Darm-Infekt, dann solltest du ihm vor allem Ruhe gönnen. Achte darauf, dass er genügend Wasser trinkt, da dein Hund durch den Durchfall viel Flüssigkeit verliert. Hier kann in der Folge eine Dehydrierung auftreten.
Überprüfe regelmäßig die Farbe der Schleimhäute. Sie sollten immer leicht rosig sein.
Für 12-24 Stunden solltest du deinem Hund nichts zu essen geben, damit sich der Magen-Darm-Trakt wieder beruhigen kann.
Anschließend solltest du deinem Hund nur kleine Futtermengen über den Tag verteilt anbieten. Diese lassen sich leichter verdauen. Das hilft dem angeschlagenen Magen-Darm-Trakt. Im Zweifel kannst du deinen Hund auch mit einer Schonkost unterstützen.
Verzichte bitte auf die Gabe von Reis. Er entzieht dem Körper noch zusätzlich Flüssigkeit.

Geht es deinem Hund besser?

Wenn sich der Zustand deines Hundes nicht kurzfristig verbessert, suche in jedem Fall den Tierarzt auf. Das es deinem Hund schlechter geht, kannst du beispielsweise daran erkennen, dass er sehr unruhig ist, das Fieber ansteigt, sein Durchfall wässrig oder blutig ist, er apathisch wird oder er nicht fressen und trinken will.
In der Regel ist eine normale Darmverstimmung innerhalb weniger Tage überstanden. Doch wissen wir von uns Menschen, dass es sehr unangenehm ist und man sich einfach sehr krank fühlt. Unseren Hunden geht es da genauso. Nehme darauf in jedem Fall Rücksicht und nehme das Verhalten deines Hundes ernst. Unsere Vierbeiner zählen auf unsere Unterstützung!

Sichere dir heute noch 15 EUR Rabatt beim Kauf eines Hundebettes

15 EUR Rabatt im Shop

Gutscheincode:

HAPPYCUSTOMER