Dein Hund knabbert und leckt an seinen Gelenken? – Deshalb hat es nichts mit Körperpflege zu tun!

Natürlich betreiben unsere Hunde regelmäßig Körperpflege, doch wenn dein Hund an seinen Gelenken knabbert, hat das nicht zwangsläufig mit seiner Körperpflege zu tun.

So ist es normal, dass dein Hund beispielweise nach dem Spaziergang seine Pfoten und seinen Bauch leckt und sich mit seinen Pfoten sein Gesicht reinigt. Wie intensiv er das betreibt, ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Wann ist das Beknabbern der Gelenke nicht normal und Grund zur Besorgnis?

Wenn du beobachtest, dass dein Hund sich häufiger an bestimmten Gelenken knabbert und leckt und das nicht nur während seiner regelmäßigen Putzstunde, dann ist dies eher nicht Teil seiner Körperpflege.

Vielmehr sind sie ein deutliches Anzeichen dafür, dass dein Hund unter einer Gelenkerkrankung wie Arthrose leiden könnte. Dadurch Die „ziepen“ seine Gelenke und es kommt zu Schmerzen.

Besonders häufig tritt dieses Symptom bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Ellbogendysplasie oder Hüftdysplasie auf. Meist nehmen wir Menschen dies nicht als Alarmsignal für Gelenkprobleme wahr, weil es sich eben über eine längere Zeit eingeschlichen hat.

Deshalb solltest du sofort handeln, wenn dein Hund an seinen Gelenken knabbert!

Einige Hunde betreiben das Beknabbern der Gelenke so exzessiv, dass an den Gelenken kahle Stellen entstehen, oder das Fell zumindest sehr kurz ist. Im fortgeschrittenen Stadium können diese Stellen dann auch nässen und blutig sein.

Hier entsteht eine große Gefahr für Entzündungen, die im schlimmsten Fall sogar ins Gelenk gelangen können. Dadurch, dass die Gelenke immer in Bewegung sind, heilen diese offenen Stellen sehr schlecht an und die Wunden reißen immer wieder auf.

Die richtigen Schritte, wenn dein Hund an seinen Gelenken knabbert

Wenn du feststellst, dass dein Hund häufiger bestimmte Gelenke beknabbert oder beleckt, dann solltest du dies in jedem Fall ernst nehmen und handeln. Ich empfehle dir, ihn von einem Tierarzt auf Gelenkerkrankungen untersuchen zu lassen, da es eines der häufigen Symptome für Gelenkprobleme wie Arthrose & Co. ist.

Je früher desto besser

Je früher eine Gelenkerkrankung festgestellt wird und du entsprechende Maßnahmen ergreifst, desto eher kann auch das Fortschreiten der Erkrankung verzögert oder verhindert werden. Gleichzeitig können die Beschwerden deines Hundes gezielt gelindert werden.

Diese Maßnahmen helfen deinem Hund

Hilfreich sind besonders Maßnahmen wie Nahrungsergänzungsmittel, Physiotherapie und Bewegungstraining, Goldakupunktur oder je nach Ausmaß und Krankheitsbild auch die Behandlung mit Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern. Hierbei ist jeder Patient individuell zu betrachten und auf seine Bedürfnisse hin zu behandeln. In der Regel verschwindet das Beknabbern oder Belecken der Gelenke bei entsprechender Behandlung vollständig.

Extratipp: Bei einer Gelenkarthrose verschaffen beispielsweise Quarkwickel deinem Hund schnelle Linderung – und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Ist dir bei deinem Hund auch schon aufgefallen, dass er an Gelenken knabbert? Wenn ja, was hast du unternommen und was hilft deinem Hund?

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