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Analdrüsen beim Hund – warum sie verstopfen und was du dagegen tun kannst

Viele Hundehalter kennen das Problem bei ihrem Hund: Verstopfte oder entzündete Analdrüsen. Es gehört tatsächlich zu den häufigsten Beschwerden unserer Vierbeiner.

Wofür sind die Analdrüsen beim Hund überhaupt da?

Die Analdrüsen befinden sich links und rechts neben dem After des Hundes und sie sitzen ca. 2-4 mm unter der Haut, in den so genannten Analbeuteln.  Die Aufgabe der Analdrüsen besteht ursprünglich darin, dem Kot, der ausgeschieden wird, einen Geruch beizugeben, der der Reviermarkierung dient.
Dazu wird von den Analdrüsen ein bräunliches Sekret produziert, dass sich bei der Ausscheidung mit dem Kot vermischt. Das Sekret ist für uns übrigens ausgesprochen übelriechend. Für deinen Hund jedoch ist es quasi seine individuelle Duftnote.

Warum entzünden sich die Analdrüsen?

Eine gestörte Darmflora kann dazu führen, dass die Analdrüsen verstopfen oder sich entzünden. Somit kannst du mir einer darmfreundlichen Ernährung auch Problemen mit den Analdrüsen vorbeugen.
Probleme mit den Analdrüsen weisen also in der Regel darauf hin, dass das es Probleme mit dem Dickdarm gibt. Das kann beispielsweise eine Übersäuerung des Dickdarms sein. In der Folge werden auch die Analdrüsen mit Säure überschwemmt. Es kann dann zu einer Verdickung des Drüsensekrets kommen und die Analdrüsen verstopfen.

Was tun bei verstopften oder entzündeten Analdrüsen?

Analdrüsen sollten nicht ausgedrückt werden. Das führt nur dazu, dass noch mehr Drüsensekret produziert wird. Der richtige Weg ist, dem Verdauungsproblem auf den Grund zu gehen und die Ernährung entsprechend anzupassen. Liegt eine akute Entzündung vor, ist es natürlich unverzichtbar, dass dein Tierarzt diese medikamentös behandelt.
Das Ausdrücken der Analdrüsen ist also nur eine Notfallmaßnahme. Keinesfalls sollte man die Analdrüsen routinemäßig ausdrücken oder ausdrücken lassen. Dies führt nur dazu, dass durch die Reizung der Analdrüsen noch mehr Drüsensekret produziert wird. Im schlimmsten Fall können so chronische Probleme mit den Analdrüsen entstehen.
Hat dein Hund schon einmal Probleme mit den Analdrüsen gehabt? Was hat ihm geholfen und wie habt ihr diese in den Griff bekommen?

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